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in englischer Version
Kritiken 1971-1980:
1971
" Kritik und Ironie "
Hellmuth Eichner in der Galerie am Westwall. Unterschrieben mit A Februar 1971
Eine neue Ausstellung in der Galerie am Westwall beschäftigt sich mit dem " Kritischen Realismus ". Hellmuth Eichner aus Köln , 1946 in Schönenberg geboren , der erst kürzlich am Rhein Tiber Preis in Rom teilnahm , nimmt die heutige Gesellschaft , vor allem aber die Jugend ironisch und mit ausgesprochen malerischem Effekt aufs Korn. Bildtitel und aus der Gegensätzlichkeit lebende Komposition machen die Ironie verständlich . In den Themenkreisen um die Eltern , Jugend , Berufe , Liebe und Weltanschauung wird die Zwiespältigkeit unseres Daseins aufgegriffen . Immer wieder versteht es der Künstler , darauf hinzuweisen , dass unser Dasein im Grunde noch im Mittelalter steckt und das , was Freiheit genannt wird , sich bestenfalls in äußerlichen Beigaben zeigt . Hellmuth Eichner ist in seiner Kritik nie aggressiv . Die Feinnervigkeit seiner Palette sorgt für ausgleichende Harmonie , obwohl die Farbe an sich an der Kennzeichnung von Scheinwelt , Vereinsamung und Passivität teilnimmt .Hellmuth Eichner ist ein Künstler , der für den thematischen Anspruch und die formale Bedingung zu seiner Übersetzung den fast totalen Einklang , die Formel von der Untrennbarkeit von Inhalt und Form , gefunden hat. . . . . Als die Ausstellung am vergangenen Samstag eröffnet wurde , fehlte der größere Teil der Krefelder " Kunst Kulisse " . Sie ersetzte eine halbe Reisegesellschaft unter Führung von Anatol Buchholz , Eichner studiert ja in der Beuys Klasse) , deren Gesichter sonst im Düsseldorfer Galeriedickicht Zuhause sind. Sie hatten anscheinend den besseren Riecher.
( Anmerkung : Anatol Buchholz sagte bewundernd auf der Vernissage " Du kannst Watt." ) Verkauft wurde nichts auf der Ausstellung. Jedoch brachte der WDR 3 einen Film über mich im Almanach der Woche , von Dr. Jürgen Hassel , der " die Puppe " und " das Selbstportrait zu Weihnachten " kaufte.
1971
GENERAL ANZEIGER
Ausstellung in der Friedrich Ebert Stiftung
halbseitig abgebildet wurde : Wir sind doch deine fröhliche Jugend , Europa !"
Das Gestern mit dem Heute konfrontiert in diesem Bilde , das scheinbar eine Idylle wiedergibt aber in Wirklichkeit den Traum von der heilen Welt ad absurdum führt . " Ich bin in Godtes Handt , bewahr mich füer Für und Brandt " , steht am Querbalken des alten Fachwerkhauses , gegen dessen Wand drei Jugendliche gelehnt sind . In ihren unnatürlich groß gezeichneten Gesichtern , die umrahmt sind mit langen Beatlehaaren , spiegelt sich unsere , keineswegs heile idyllische Welt . Das trägt den Titel : Wir sind deine fröhliche Jugend Europa " und stammt von dem in St. Augustin lebenden Maler Hellmuth Eichner , der in der kommenden Woche in der Friedrich Ebert Stiftung in Bonn ausstellt .
1972
Internationaler Kunstmarkt Düsseldorf
Gruppe : " Der Pflug " Katalog verschiedene .Abbildungen
1972
GENERAL ANZEIGER
" Vor den Toren ein Zeichen "
19. Februar 1972
von Dieter Buchholtz
Gleich im Eingang präsentieren manieriert empfundene kopflastige Twentypen in stereotyper puppenhafter Regungslosigkeit , stilistisch angesiedelt etwa zwischen Surrealismus und fantastischem Realismus . Es ist Der Eichner aus St. Augustin , der sich den dünngliedrigen Typen verschrieben hat , der mit der Spritzpistole diese unwirkliche stoffliche Realität hervorzaubert , der die Mittelscheitelköpfe mit ihren Blicklosen aber doch so sprechend verträumten Augen und dem persifliert erstarrt nichts sagenden und doch so beredten Lächeln , der diese Kopfmonumente unserer Zeit auf kleinfüßige Leptosome setzt . HELLMUTH EICHNER stellt seine Figuren vor monochrome Hintergrundflächen , aber auch vor kullissenhaft unterkühlte Landschaften und Architekturen zu meist ländlicher Provenienz .
(Anmerkung des Künstlers : Eine Spritzpistole habe ich nicht gebraucht )
1972 24. 3 N R Z
Abbildung des Bildes " Großkönigsdorfimpression "
Das teuerste Bilder der Ausstellung " Künstler aus dem Kölner Land " , die heute Abend im Frechener Kolpingsaal eröffnet wird . 4500 Mark verlangt der 26 jährige Maler Eichner für seine " Großkönigsdorfimpression "
1972
" Seismograf seiner Zeit."
Beuys Schüler Hellmuth Eichner in der Galerie Studio 68
Katalog
Mittlerweile hat er schon an einer Reihe von Ausstellungen im In Ausland teilgenommen , unter anderem in Rom Rhein Tiber Preis , London Galerie Treadwell , Basel " ART" , Wien Kunstkabinett . Der Wiener Schule des fantastischen Realismus verwandt , zeichnet er Menschen in ihren Lebenssituationen , real und doch - durch übergroße Ballonköpfe mit unschuldsvoll ausdruckslosen Mandelaugen - verfremdet .
Die gesellschaftskritische Tendenz ist unübersehbar , wie" Hab’ mich lieb’" , oder" LIEBE, LIEBE" (Zwei Esser , Mann und Frau , beim täglichen Essen.)
1973
Kölner Kunstkaleidoskop, Deutzer Messehallen, Ausstellung des BBK Köln, Katalog
1973
" RHEINISCHE POST "
von Bernd Castell
" Seismograf unserer Zeit " ,
Rheinischer Künstler findet internationales Echo
leider nicht deutlich als Kopie , kann aber eingesehen werden .
1973 1 . 12
Düsseldorfer Börsen Hefte
Mit zwei Abbildungen von Yehuda Rodan aus Israel und " 1 , Mai mit Putzhilfe " zu der Ausstellung " Künstler aus vier Nationen in der Galerie Des Artes in Düsseldorf
...Am interessantesten ist der 1946 im Rhein Sieg Kreis geborene Hellmuth Eichner , der bei Beuys studierte , sich von dessen Kunst jedoch meilenweit entfernt hat , denn er gehört zu den jungen Realisten , die sich um die Darstellung des Menschen bemühen und bei aller Akkuratesse der Darstellungsweise oder gerade dadurch zu gesellschaftlichen Problemen Stellung beziehen . Man sieht Anstreicher , Maurer , Putzfrauen , Jugendliche am Strand und Transvestiten . In einem Bilde wie dem Manne im Prisma gelangt Symbolisches zur Darstellung .
1973
NEUE HANNOVERSCHE ZEITUNG
" Über allem steht Heino "
mit Porträtfoto von Eichner
Symbolische Kraft hat das Bild des jungen deutschen Malers Hellmuth Eichner .Titel : " Das Jahrhundert des kleinen Mannes ". Besonderer Einfall : Hinter dem sich plagenden Paar steht Heino göttergleich und verspricht Trost . Die Arbeit , die dem fantastischen Realismus zuzuordnen ist , hat Furore gemacht : Hellmuth Eichner ist mit einer Bronze Medaille des Europa Preises in Oostende ausgezeichnet worden .
Europapreis Oostende
Katalog mit einem Portraitfoto vor dem großen Bild " Schlachter 70 und der Abbildung " Die Herbstzeitlose " 130 x 130 cm .
1973
Oostende Prix " Europe " de peinture
Katalog
Adepte dúne peinture placeé sous le signe de la " Novelle Figuration " cet artiste , qui a obtenu re’cemment a’Oostende une me’daille de Bronze , exprime sa Vision du Monde dúne manie’re tout a’fait personnelle et humoristique . Certdes , il est a’láffut de línselite,de l’homme au travail , de l’homme dans sa vie prive’s , du couple , des Tableau de famille. . Certes , il observe tous les details et les transcrit d’un dessin vigoureux solide . Mais quelle jeunesse d’esprit et quelle verve styrique ! Peinture pleine de v’erite et de sourire . Hellmuth Eichner , le sourire dans l’ame , camaoufle dans l’eclat de rire , une grande sensiblite ..
1973
GENERAL ANZEIGER
von LEO Lichtinghagen
mit Abbildung vor " Narren auf der Landstraße " welches kurz darauf von der Stadt Göttingen gekauft wurde .
Eichner , 1946 in Schönenberg geboren , gelang der entscheidende Durchbruch noch als Autodidakt , noch bevor er an der Kölner Akademie der Künste bei Beuys studierte : 1966/67 stellte ihn die bekannte Galerie Gmurzynska mit so berühmten Künstlern wie Dali , Max Ernst , Delvaux und Miro aus . Riesige Kinderköpfe mit gealterten Gesichtszügen , maskenhaft glatte Gesichter mit hohen Stirnen , aus denen Weltschmerz und hilfloses Erstaunen sprechen : das fällt an Eichner inzwischen umfangreichen , zumeist großformatigen Oeuvre in Öl auf Holz und Leinwand zunächst ins Auge . Seine Bilder sind gegenwartskritisch , sie provozieren , die Vorstellung von einer heilen Welt zu korrigieren .
1974
MANNHEIMER MORGEN
" Seismograf seiner Zeit
Der Eichner stellt in der Speyrer Galerie Studio 68 aus
" Ich sehe die Rolle eines Künstlers als Seismografen seiner Zeit, der die Erschütterungen, denen die Menschheit ausgesetzt ist, besser spürt , weil er sensibler ist ", sagt Hellmuth Eichner. Eichner , 1946 geboren , Autodidakt und schließlich Schüler bei Beuys , stellt erstmals in unserer Kulturlandschaft aus . Bis zum 30 Juni zeigt die Galerie Studio 68 Ölbilder , Radierungen und Zeichnungen des zwischen Bonn und Köln lebenden Malers .Bedenkt man den eingangs zitierten Satz Eichner , so ist soziales Engagement eine Selbstverständlichkeit . Dies wird auch vor seinen Bildern sofort evident . Es ist der geknechtete , unfreie Mensch , einsam auch in der Umarmung und Zweisamkeit . Um dieses zu betonen , sind die Köpfe aufgebläht , im Verhältnis zum Körper überproportioniert und mit überalterten Physiognomie beladen . Sie sind hässlich und von statuarischer Strenge und Unbeweglichkeit . Thematisch möchte man das Ölbild " Das Jahrhundert des kleinen Mannes " ( 1972 ) als symptomatisch bezeichnen , auch wenn die " Symbolik " bei den übrigen ausgestellten Bildern nicht in der gleichen Deutlichkeit zum Ausdruck gelangt . Zwei Menschen ziehen an einem Band mit den Bundesfarben einen Pflug durch den Acker . Der eine trägt auf dem ausgemergelten Frauenkörper einen Männerkopf , der andere ist völlig nackt . Hinter den beiden steht ein Mann mit Herrschermiene und Sonnenbrille und führt den Pflug . Dem allgemeinen Verständnis sind keine interpretatorischen Hindernisse entgegengestellt . Die Räume , in denen Eichners Menschen gestellt sind - Bauernhäuser , Fachwerkhäuser , ein gekacheltes Bad oder einfache Farbräume , sind realistisch gesehen , aber dennoch mit jener Couleur eingefärbt , die seinem Engagement entspricht . Mit dem Fotorealismus hat Eichner die brutale , harte und rücksichtslose Optik gemeinsam , die nichts verschleiert . Die Farbe ist ein wichtiges Vehikel für den Ausdruck und somit für das Verständnis . Sie unterstreicht die Form , festigt den Umriss der Form . Das grau - grüne Inkarnat der Maurer im gleichnamigen Bild oder des dämonischen Mannes mit dem Titel " Hab’mich lieb’" ist bezeichnend . Wollen und Form der Aussage harmonisieren in Hellmuth Eichners Bildern .
1974
Rheinisches Landesmuseum Bonn
Ausstellung Bonner Galerien , Eichner in der Galerie Hennemann
1974
23/24 November
Abbildung im KÖLNER STADT ANZEIGER" die Putzfrauen "
1974
GÖTTINGER TAGEBLATT
von Monika Zimmermann
Weiter anhaltend ist die Tendenz weg von der abstrakten hin zur gegenständlichen Malerei . Der so genannte " Neue Realismus " ist auf diesem Kunstmarkt mit Werken vertreten , die zu den bemerkenswertesten der gesamten Ausstellung gehören . Dies gilt in besonderem Maße für die Werke von Hellmuth Eichner aus ST.Augustin bei Bonn . Dem Eichner ist es gelungen , im Stil des von Amerika nach Europa importierten " Neuen Realismus " zu malen ohne auch gleich die amerikanischen Bildinhalte zu übernehmen , sondern vom Thema her speziellen deutschen neuen Realismus zu prägen . Nicht Konsumkritik wie meistens , sondern sozialkritische Bemerkungen z. B. des Lebens auf einem Bauernhof wie in dem Bild " Großkönigsdorfimpression " auf Holz
1974
GENERAL ANZEIGER
Gesamtausstellung Bonner Künstler
im Rheinischen Landesmuseum
Abbildung " 1 Mai mit Putzhilfe " von Hellmuth Eichner
1975
" Proben 4 "
Katalog der Kunstakademie Düsseldorf , Klasse Freie Grafik Abbildungen : Unsere Nachbarn und Atelier Deutzer Freiheit , Radierungen
1975
BONNER GENERAL ANZEIGER ganzseitige Abbildung des Bildes
" Der Morgen verdrängt die Nacht "
Allegorische Darstellungen waren in der Malerei vor 1900 sehr beliebt und besonders in der Gebrauchsguts üppig vertreten . In der Kunst Zeit unserer Zeit haben sie zuletzt deshalb Seltenheitswert. Der in St. Augustin lebende Maler Der Eichner arbeitet derzeit an einem Zyklus , in dem er den Tagesablauf allegorisch darstellen will . Sein erstes Bild " Der Morgen verdrängt die Nacht " ist hier abgebildet . " Die Nacht " versinnbildlicht in der linken Figur , erscheint verhalten , unbeweglich , während der " Morgen " mit drängender Gebärde die " Nacht " umarmt . Der Hintergrund dieses für Eichner charakteristische Bild bildet eine Fachwerkhauswand .
1975
Mit einer Abbildung " Maurer "
" Der Weg "
Zeitschrift aus den Kölner Kirchenkreisen
Der Eichner im Kunstkabinett , Der Weg weist seine Leser darauf hin , dass am Donnerstag den 3. August im Kölner Kunstkabinett die Ausstellung " Der Eichner" eröffnet wird. Für die ebenso kennzeichnende wie problematische Sparte gegenwärtiger Kunst liefern die Ölbilder , Radierungen und Zeichnungen Eichners ein besonders prägnantes Beispiel . Der Künstler ist übrigens ein Schüler von Prof. Beuys, das erklärt nicht alles , aber vielleicht manches ....
1975
Städtisches Museum Göttingen
Katalog der Ankäufe von 1970 - 75
Seite 14 Nr. 28 " Narren auf der Landstraße "
Öl/ Leinwand. u. Collage in Spiegelrahmen 144,5 x 143 cm
sign. Der Eichner 1973
Inventar. Nr. E B 14571; Neg. Nr. 2984
-
1975
BONNER GENERAL ANZEIGER
von Annelie Pohlen
" Gequälte Fratzen verdecken Poesie "
Ausstellung in der Galerie Hennemann , BONN
Zehn Jahre Der Eichner derzeit bei Hennemann , man ist geneigt zu schmunzeln . Erinnert Derartiges doch leicht an Retrospektiven zu Ehren gelangter Altmeister. Eben dies kann man bei Hellmuth Eichner nicht sagen ; denn dem steht sein Geburtsjahr 1946 energisch entgegen. Eichner studierte in Köln , verließ die Schule unfreiwillig wegen eines angeblich unzüchtigen Bildes ( Mutterschaft aus der Retorte ) und wechselte nach Düsseldorf zu Beuys.
Zehn Jahre Der Eichner das heißt Bilder und Grafiken von 1965 bis 1975 , ein vielschichtiges Werk , Versuche und Vollendung , Anerkennungen und Ausstellungen .
Eichners Werk ? Überdimensionale Köpfe , an denen lächerliche Körperchen baumeln , eine grell schreiende Mischung aus surrealistischen , realistischen und poppigen Tendenzen in den Bildern , trostlose Farbigkeit in den Grafiken , ein Karussell der Wasserköpfe in den verschiedensten Kulissen vom Niemandsland bis zum dörflichen Fachwerk , dahinter die gequälte Suche nach dem Menschen . Des Menschen Stolz , Sitz seines Geistes , ist zur unerträglicher Hohlheit entfremdet : Jugendliche Illustrierten Twens, dahinter ein starres , neonhaft leuchtendes Nichts . Mangel an Konturen , strahlendes Lächeln , all dies ist so unecht , so erstarrt , wie Großstadtreklame , ein blendendes Nihil von technisch - zeichnerischem Können . Selbst die räumlich vor dem Bild stehenden Figuren vermitteln nicht den Eindruck wirklicher Tiefe , verschärfen eher den Eindruck Schablonenhaftigkeit . Soziales Engagement verrät eine Anzahl beruflicher Portraits , Maurer , Putzfrauen usw. Schrumpfen hier auch die Köpfe auf ein Normalmaß , so bleibt doch leblose Starre . Die verstärkten Gesichtkonturen entstellen bis zur Fratzenhaftigkeit mit klischeehafter Individualität. An die Stelle greller Farbigkeit tritt häufig eine seelenlose Blässe . Die Rückkehr in die heile Welt des Fachwerks erweist sich als nutzlos.
Daneben stehen Eichners Landschaften , lyrische Paradiese von pastellfarbiger Unberührtheit , verfließend mit dem Horizont , oder ins Nichts. Nur die Zäune erinnern vage an das unausweichliche Gesetz der Begrenztheit .
1976
BONNER GENERAL ANZEIGER
Literaturblatt , Abbildung des Bildes " Kleine Kreuzigung "
Die neun original Lithografien des St. Augustiner Malers H . Eichner , die in der Mappe " Lehrtafeln " in einer AUFLAGE VON "= Exemplaren aufgelegt wurden ( die Folge war auch im Foyer des Contra Kreises ausgestellt ) , sind jetzt zusammen mit den dazugehörenden Gedichten von Gabriele M. Göbel in einem Büchlein unter dem Titel " Der Morgen verdrängt die Nacht " erschienen . Broschürt wurde der Band in der Auflage von 400 nummerierten Exemplare aufgelegt und kosten 24 Mark . In Leinen wurden 100 Exemplare aufgelegt, handsigniert und kosten 92 Mark . Die neun Blätter , das hier abgebildete ist mit " kleine Kreuzigung , oder zwischendurch sind sie Künstler" betitelt , kennzeichnen die stilistische Entwicklung Eichners in den Jahren von 1969 bis 1976.
1976
Gabriele M . Göbel
Texte zu Bildern von Eichner
Buch mit farbigen Abbildungen
Buch
1976
BONNER GENERAL ANZEIGER Abbildung des Bildes " Fachwerk in Mülldorf "
Strukturen , die in unserer Umwelt zu finden sind , das ist das neue und alte Thema des in St. Augustin lebenden Malers Hellmuth Eichner , der im Auftrag der Kreissparkasse Siegburg , das hier abgebildete Ölbild " Fachwerkhaus in St. Augustin " schuf .Eichner arbeitet derzeit schon auf die IKI 1977 hin , auf der die Galerie Studio 1 ausschließlich Bilder Eichners zeigen will .
1976
N R Z
Abbildung " Die Rocker "
Bericht von der Großen Düsseldorfer Kunstausstellung
Katalog
1976
GENERAL ANZEIGER
Ausstellung in der Galerie Studio 1 ,
" Neues und Altes vom Eichner " .
von Dr.Annelie Pohlen
Wer die Entwicklung des unzweifelhaft talentierten Eichner ein wenig verfolgt hat , mochte mit einigem Befremden das Abgleiten des durchaus eigenwilligen Realisten in einen mehr oder weniger aalglatten Ästhetizismus mit aufgepfropften mystischen Gehalt beobachtet haben.
Die jetzige Präsentation zeigt Ausbrüche mit positiven Konturen. Da sind zum einen Sujets aus älteren Arbeiten , die nun in überarbeiteter Form wieder auftauchen . Anderswo erscheinen diese Sujets auf Puzzlespielen , aus welchen der Künstler Stücke herausgenommen hat , um sie unterhalb des Bildes isoliert zu rahmen ; ein recht humoristischer Schachzug mit seinem eigenen Werk , dazu ein gelungener .
Und da sind auch neue Themen in neuer Form . Eines der besten Exponate ist der Zappelphillip. Im Zentrum zeigt es ein sehr räumliches Bild der Szene aus Wilhelm Busch , darunter ein Text der Dichterin Gabriele Göbel . Das Ganze überzogen von Spuren der Ölfarbe , der Untergrund ist Packpapier . Eichners Zusammenstellung von Text und Bild verbindet auf subtile Weise die dialektische Spannung Busch’scher Geschichten mit der unruhig zweifelhaften Situation des Künstler ; die raffinierte Brüchigkeit der Darstellung gibt dem Werk eine überzeugende formal-inhaltliche Geschlossenheit
1977
" Von Land und Leuten BBK Landesausstellung
Abbildung : Singvögel mit Signalschnüren von Fangnetzen 120 x 100 cm
1977
Hermann Raum : Die bildende Kunst der BRD und West-Berlin VEB E.A.Seemann Verlag , Leipzig 1977
Kapitel : 5 . Die antiimperialistischen und realistischen Kräfte und Strömungen in der Kunst zwischen 1961 und 1974 ( S.173 ff.)5.4 Der humanistische und demokratische Realismus , seine Stömungen , Leistungen und Entwicklungstendenzen , 1962 bis 1974 ( S. 196 ff .)5.4.2. Entwicklung und Leistung der jüngeren realistischen Künstler ( S . 201 ff )S.206 Hellmuth Eichner malt Bilder mit bedauernswert beschränkten , nur zum Schuften existierenden Menschen ( " Das Jahrhundert des kleinen Mannes " ).
1977
Kunstmarkt Göttingen
1977
St. Augustiner " Blickpunkt " No. 6 Seite 8 . mit Abbildungen
" Wir sind alle irgendwie Clowns "
von Silvia Bergmann
1978
Kunstmarkt Göttingen
Göttinger Tageblatt
Katalog
Wenn der Kunstmarkt doch nicht die Sensation hervorbringt , zeigt er dennoch einige überragende Arbeiten : Der Gemäldezyklus des 32 jährigen Bonner Künstlers Hellmuth Eichner besticht durch seine technische Brillanz , scharf heben sich die Kontraste von Farben und Konturen von einander ab . In mehreren , teils fragmentarisch wirkenden Versionen porträtiert der Künstler hintergründig und doppelbödig eine junge Frau mit ihrem Handtäschchen .
( Das Modell hieß Viola Verbeek , sie hat mir damals oft Modell gestanden . )
1978
Galerie Hennemann
Magazin 1
Abbildung :
Achim Hennemann mit Eichner vor dem Bild " Der Mann im Prisma "
1978
Verein Düsseldorfer Künstler - Neue Darmstädter Sezession
Ausstellung in Krakau
Schirmherr : Willy Brandt " 100 deutsche Künstler aus Deutschland"
Katalog
1978
Göttinger Tageblatt vom 2.3.78
von Monika Zimmermann " Mal Handwerker - mal Protagonist "
Katalog
1979
" Künstler sehen Politik "
Konrad Adenauer Stiftung , St. Augustin
" Hier und Heute " W D R 3
Katalog
1979
Ausstellung der Stadt Rüsselsheim
1979
BONNER GENERAL ANZEIGER
Abbildung " Hermann" Bericht von der großen Düsseldorfer Kunstausstellung
1979
Katalog der BBK Ausstellung in Troisdorf
Abbildung : Porträt Gismar Fischer Cohen , Öl a. L. 1977
1980
" Der Mensch und seine Umwelt "
Katalog über eine Ausstellung des BBK im Wissenschaftszentrum Bonn
1980
Ausstellung " Künstler und Bürger " Kunst hinterm Berg
Katalog , Abbildung " Rocker " 120 x 120 cm
1980
Dezember
Mittwochs in Düsseldorf
Fernsehsendung über die " Große Düsseldorfer Kunstausstellung "
Eichner diskutierte mit Dr. Peters , Direktor des Kunstmuseums Düsseldorf und Crämers , Leiter der " Großen Düsseldorfer " und erklärte seine Seh und Malweise anhand des Bildes " Zappelphillip " 200 x 200 cm .
Katalog
1980
BBK aus 80
Katalog über eine Ausstellung im Haus an der Redoute , Bad Godesberg , Abbildung " Der Zappelphillip 200 x 200 cm Öl a. Leinwand
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